Vor­trags­reihe: Ästhe­ti­sie­run­gen von Kind­heit und Jugend nach 1968

9. Novem­ber:
Insa Här­tel: Nicht an Sexua­li­tät den­ken. Venus after School von Sally Mann (1992 )

26. Novem­ber:
Vojin Saša Vuka­di­no­vić: Kra­wall am Rande. Ulrike Mein­hofs Fern­seh­spiel Bam­bule (1970)

10. Dezem­ber:
Katha­rina Pietsch und Tyll Zybura: Child­ren Are Not Human Beings. Nar­ra­tive Pat­terns of Beco­m­ing and Non Beco­m­ing in the Con­tem­porary Bri­tish Child­hood Novel

7. Januar:
Patrick Henze-Lind­horst: „Hier waschen Trä­nen mein Gesicht“. Der Abgang ohneE­nde als ado­les­zen­tes Drama im Früh­werk der Gothic-Band Unto­ten

21. Januar:
Sonja Witte: In Gedan­ken (k)ein Kin­der­spiel. Zu unbe­wuss­ten­Dy­na­mi­ken spie­le­ri­scher Momente in Kunst und­Theo­rie (anhand Cesare Musat­tis Film­theo­rie und­Ak­tio­nen des Künst­lers Sant­iago Sierra)

4. Februar:
Dierck Wit­ten­berg: Punk: Unbe­ha­gen als Jugend­kul­tur

Ästhe­ti­sie­run­gen von Kind­heit und Jugend sind kein Abbild die­ser Lebens­pha­sen, son­dern je spe­zi­fi­sche Deu­tun­gen, die unter­schied­li­chen künst­le­ri­schen Form­ge­set­zen fol­gen, unter­schied­li­che Ste­reo­type repro­du­zie­ren, ver­schie­dene Ideo­lo­gien ver­fech­ten und his­to­risch spe­zi­fisch sind. Das Epo­chen­jahr 1968 brachte ein neues Inter­esse an Kind­heit und eine neue Emphase der Jugend her­vor, als jugend­li­ches Pro­test­mi­lieu, Schü­le­rIn­nen und Stu­den­tIn­nen­be­we­gung zum Sturm auf die über­kom­mene, bür­ger­li­che Gesell­schaft und Kul­tur und in die­sem Zuge auch zur Befrei­ung der Kin­der auf­rie­fen. Zugleich wur­den dabei kul­tu­relle Grenz­zie­hun­gen ange­grif­fen. Dem­entspre­chend inter­es­siert sich die Vor­trags­reihe für kul­tu­relle Pro­dukte aus den ver­schie­dens­ten Spar­ten von der Lite­ra­tur über Foto­gra­fie und Film bis zur Musik unter Ein­schluss der Popu­lär­kul­tur, die seit den 1960er Jah­ren an Gewicht gewann, eigen­stän­dige Ästhe­ti­ken her­vor­brachte und die soge­nannte Hoch­kul­tur in viel­fa­cher Weise infi­zierte.
Durch Nut­zung des digi­ta­len For­mats soll raum­über­grei­fend ein inter­dis­zi­pli­nä­rer­Dia­log ange­regt wer­den. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den über den Zoom-Link teil­zu­neh­men und sich an der Dis­kus­sion nach­den Vor­trä­gen zu betei­li­gen.

https://​uni​-bie​le​feld​.zoom​.us/j/ 99667737538?pwd=U3NUSVhVTHRzWEt1ZlFPbUhkVVRkdz09#success

Orga­ni­sa­tion: Bene­dikt Wolf und Mela­nie Baben­hau­ser­heide

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