Michael Lacher

Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Michael Lacher

Psy­cho­lo­gi­scher Psy­cho­the­ra­peut; Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peut; Psy­cho­ana­ly­ti­ker (DPV/IPV, DGPT); Grup­pen­lehr­ana­ly­ti­ker (D3G); Lehr­ana­ly­ti­ker (DPV/IPV)

Nie­der­ge­las­sen in eige­ner psy­cho­ana­ly­ti­scher Pra­xis in Dort­mund. Lehr­ana­ly­ti­ker und Super­vi­sor an der Psy­cho­ana­ly­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaft Köln-Düs­sel­dorf (Insti­tut der DPV/IPV).

Bezug zur Tie­fen­her­me­neu­tik: In mei­ner Dis­ser­ta­tion rekon­stru­ierte ich unter Ver­wen­dung der Tie­fen­her­me­neu­tik die Geschichte der Psy­cho­ana­lyse im Rhein­land. Seit Jah­ren beschäf­tige ich mich mit psy­cho­ana­ly­se­his­to­ri­schen The­men, dabei inter­es­siert mich der epis­te­mio­lo­gi­sche Stand­punkt A. Loren­zers und die metho­disch strin­gente Anwen­dung psy­cho­ana­ly­ti­scher Kon­zepte auf kul­tu­rell-gesell­schaft­li­che Phä­no­mene in der von ihm begrün­de­ten Tie­fen­her­me­neu­tik als eine aus der Psy­cho­ana­lyse abge­lei­tete eigene sozi­al­wis­sen­schaft­li­che For­schungs­me­thode auch in der Anwen­dung auf die­sen The­men­be­reich.

CV:
1982 – 1989 Stu­dium der Psy­cho­lo­gie und Phi­lo­so­phie (Neben­fach) an den Uni­ver­si­tä­ten Wup­per­tal und Ham­burg, dort zuletzt als Sti­pen­diat der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes.

09.90 – 10.01 Aus­bil­dung zum Grup­pen­ana­ly­ti­ker bei der Inter­na­tio­na­len Arbeits­ge­mein­schaft für Grup­pen­ana­lyse Bonn/​Altaussee.

03.95 – 11.02 Aus­bil­dung zum Psy­cho­ana­ly­ti­ker bei der Deut­schen Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung (Psy­cho­ana­ly­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaft  Köln-Düs­sel­dorf e.V. (Insti­tut der DPV/IPV).

Von 1989 bis 2005 Arbeit als Psy­cho­lo­gi­scher Psy­cho­the­ra­peut in Kli­ni­ken für Foren­si­sche Psych­ia­trie, Sucht­me­di­zin, Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie, Psy­cho­so­ma­tik. Seit 01/2006 nie­der­ge­las­sen in eige­ner psy­cho­ana­ly­ti­scher Pra­xis in Dort­mund.

Lehr­the­ra­peut und Super­vi­sor an der Psy­cho­ana­ly­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaft Köln Düs­sel­dorf.

Lehr­auf­träge an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät (2003–2005) und ab 2016 an der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Ruhr-Uni­ver­si­tät-Bochum.

Grup­pen­lehr­ana­ly­ti­ker der Deut­sche Gesell­schaft für Grup­pen­ana­lyse und Grup­pen­psy­cho­the­ra­pie (D3G); Lehr­ana­ly­ti­ker der Deut­schen Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung (DPV/IPV)

Pro­mo­tion zum Dr. rer. soc. an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum 2025

Arbeits­schwer­punkte:
Geschichte der Psy­cho­ana­lyse, Rele­vanz gesell­schaft­li­cher Pro­zesse in kli­ni­schen Kon­tex­ten, Nie­der­schlag des Natio­nal­so­zia­lis­mus in der Psy­cho­his­to­ri­schen Geschichts­schrei­bung, Rela­tio­nale Psy­cho­ana­lyse, Inter­sub­jek­ti­vi­tät, Tie­fen­her­me­neu­tik als sozi­al­wis­sen­schaft­li­che For­schungs­me­thode im Feld der Psy­cho­his­to­ri­schen Geschichts­schrei­bung, Psy­cho­ana­lyse und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten

Publi­ka­tio­nen fin­den sich auf www​.psy​cho​ana​lyse​-lacher​.de im Rei­ter „Pro­fil“.