Freie Asso­zia­tion 2/2025 erschie­nen: »infan­til auto­ri­tär«

Aus­gabe 2/2025 der Freien Asso­zia­tion ist der psy­chi­schen Genese des Auto­ri­ta­ris­mus gewid­met, die in den jüngs­ten Debat­ten meist aus­ge­blen­det blei­ben.

Das Heft nimmt aktu­elle Kind­heits­re­prä­sen­ta­tio­nen und fami­liär ange­legte innere Kon­flikt­dy­na­mi­ken zum Aus­gangs­punkt einer Dis­kus­sion um die sozia­li­sa­to­ri­schen Wur­zeln des Auto­ri­ta­ris­mus. Der Titel spielt mit der Mehr­deu­tig­keit des Aus­drucks Infan­ti­li­tät: Bereits sich in der Kind­heit bil­dend, nicht spre­chend, son­dern agie­rend, im Erwach­se­nen­al­ter per­sis­tie­rend, sich unbe­wusst wie­der­ho­lend und wie­derum an die nächste Gene­ra­tion wei­ter­ge­bend. Es geht um Pseudo-Erwach­sene, die aus Kin­dern ihres­glei­chen machen. Man kann infan­ti­len Auto­ri­ta­ris­mus nicht adult ernst neh­men und muss ihn unbe­dingt adult ernst neh­men, denn er ist gefähr­lich kin­disch.

Die Auf­sätze zum The­men­schwer­punkt von Julia König und Lutz Eich­ler wer­den von zahl­rei­chen Autor:innen kon­tro­vers dis­ku­tiert. Ergänzt wird das Heft durch Nach­rufe im Geden­ken an Rolf Haubl und Micha Brum­lik sowie Tagungs­be­richte und Rezen­sio­nen.