CfP zur Herbst­ta­gung 2027 Kom­mis­sion Psy­cho­ana­ly­ti­sche Päd­ago­gik (DGfE)

Mit der Tagung »Der PLatz der Psy­cho­ana­lyse — Psy­cho­ana­ly­ti­sche und päd­ago­gi­sche Ana­ly­sen gegen­wär­ti­ger Erzie­hungs- und Bil­dungs­ver­hält­nisse« vom 6. bis 8.10.2017 an der Uni­ver­si­tät Osna­brück wol­len wir danach fra­gen, ob und wie die Psy­cho­ana­ly­ti­sche Päd­ago­gik in unru­hi­gen und stür­mi­schen Zei­ten dem Unbe­wuss­ten, Unbe­re­chen­ba­ren und Nicht-Wis­sen – aber auch dem Nicht-wis­sen-Wol­len – in Wis­sen­schaft und päd­ago­gi­scher Pra­xis Rech­nung trägt.

Wir laden ein, über aktu­elle gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung und ihre Bedeu­tung für päd­ago­gi­sche Hand­lungs­fel­der aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven der Psy­cho­ana­lyse und der Psy­cho­ana­ly­ti­schen Päd­ago­gik nach­zu­den­ken. Sowohl theo­re­ti­sche als auch empi­ri­sche Arbei­ten sind will­kom­men und kön­nen mit­ein­an­der ins Gespräch gebracht wer­den.

Mög­lich sind:

  • Kurz­vor­träge (20 Minu­ten) und Arbeits­grup­pen meh­re­rer Vor­tra­gen­der (90 Minu­ten) zu den genann­ten The­men­schwer­punk­ten.
  • Work­shops (90 Minu­ten), die sich mit der Lehre und Wei­ter­gabe der Psy­cho­ana­lyse befas­sen. Wie kann die Psy­cho­ana­lyse in Theo­rie und Pra­xis an der Uni­ver­si­tät und Hoch­schule gelehrt wer­den? Wel­chen Platz nimmt sie in der Lehr­kräf­te­bil­dung oder der Bil­dung von Erzieher:innen und Sozialarbeiter:innen ein (z.B. Theo­rie, Selbst­er­fah­rung, Fall­ar­beit)?
  • Expe­ri­men­telle For­mate (90 Minu­ten) jen­seits der klas­si­schen, wis­sen­schaft­li­chen For­mate (z.B. Fall­werk­statt, Arbeits­gruppe zu Fall- oder For­schungs­ma­te­rial, Grup­pen­ana­lyse, Ope­ra­tive Gruppe, künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen o.ä.).

Wir freuen uns auf Ihre Ein­rei­chun­gen!

Ein­rei­chung der Abs­tracts (~250 Worte) bis: 15. Februar 2027 an fol­gende Adresse: tagungpsypaed@​uni-​osnabrueck.​de Die Rück­mel­dun­gen erfol­gen bis zum 30. März 2027.

Als Keynote-Sprecher:innen haben zuge­sagt:

Prof. Dr. Adrian Gaert­ner (Psy­cho­ana­ly­ti­ker; ehe­mals Hoch­schule für Ange­wandte Wis­sen­schaft Bie­le­feld)

Prof. Dr. Julia König (Ber­gi­sche Uni­ver­si­tät Wup­per­tal)

Prof. Dr. Robert Pfal­ler (Kunst­uni­ver­si­tät Linz)

Aus­führ­li­cher Call for Papers