CfC Künst­li­che Intel­li­genz (Heft 1/2026)

Liebe Freund:innen der Gesell­schaft für psy­cho­ana­ly­ti­sche Sozi­al­psy­cho­lo­gie,
liebe Inter­es­sierte,

Call for Comm­ents: Freie Asso­zia­tion 1/2026 »Künst­li­che Intel­li­genz»
Das nächste Heft der Freien Asso­zia­tion wird sich dem Thema »Künst­li­che Intel­li­genz« mit zwei Haupt­bei­trä­gen annä­hern. Im Text „Was KI mit uns macht…Zur mani­pu­la­ti­ven und mime­ti­schen Mecha­ni­sie­rung des Men­schen“ beschreibt Dirk Stede­roth die gegen­wär­ti­gen Ent­wick­lun­gen im Bereich Künst­li­cher Intel­li­genz als Stufe der Ver­ding­li­chung, auf der der Mensch, mit Gün­ther Anders gespro­chen, ins Lager der Geräte deser­tiert. Er arbei­tet her­aus, wel­che indi­vi­du­el­len Kon­se­quen­zen, aber auch Fol­ge­er­schei­nun­gen für Poli­tik und Arbeits­welt sich dar­aus erge­ben. Katha­rina Busch und Stef­fen Krü­ger wid­men sich in ihrem Bei­trag mit dem Titel „The­ra­pie-Maschi­nen. Auto­ma­ti­sierte Inter­ak­ti­ons­for­men bei the­ra­peu­ti­schen Nut­zun­gen Künst­li­cher Intel­li­genz“ anhand einer exem­pla­ri­schen Gesprächs­ana­lyse den Mus­tern maschi­nel­ler Aus­drucks­for­men, wenn sie von Nutzer:innen für per­sön­li­che Fra­gen und Kon­flikte als the­ra­peu­ti­sche Gegen­über adres­siert wer­den. Beson­ders Vali­die­rung und Idea­li­sie­rung sowie Ver­füg­bar­keit und Kon­trolle sind bei die­sen auto­ma­ti­sier­ten Bezie­hungs­an­ge­bo­ten von Bedeu­tung.
Wer gerne einen Kom­men­tar zu einem oder bei­den Tex­ten ver­fas­sen würde (die jewei­li­gen Abs­tracts sind mit einem Maus-Klick auf die Bei­trags­ti­tel erreich­bar), schreibt ein­fach eine kurze eMail an freie.​assoziation@​psasoz.​org, und wir schi­cken die Texte umge­hend zu. Die Form des Kom­men­tars ist dabei sehr frei. Ihr könnt Euch/​Sie kön­nen sich inhalt­lich mit den Argu­men­ta­tio­nen der Haupt­ar­ti­kel (kri­tisch) aus­ein­an­der­set­zen, die Bei­träge mit­ein­an­der ins Gespräch brin­gen, sie als Anknüp­fungs­punkte für Refle­xio­nen der eige­nen Pra­xis oder For­schung nut­zen oder einen Text/​beide Texte frei asso­zi­ie­rend wei­ter­den­ken. Dafür ste­hen jeweils 2.000–10.000 Zei­chen an Platz zur Ver­fü­gung. Auch sehr kurze, nur eine knappe Druck­seite umfas­sende Kom­men­tare sind uns will­kom­men.
Dead­line für die Ein­sen­dung der Kom­men­tare ist der 31.03.2026.

Herz­li­che Grüße,

Euer/​Ihr Herausgeber:innenteam der Freien Asso­zia­tion
(Daniel Burg­hardt, Lutz Eich­ler, Tatiana Kai-Browne, Flo­rian Knas­mül­ler, Johanna Nien­dorf, Mai-Britt Ruff, Johanna Maj Schmidt, Tom D. Uhlig und Sebas­tian Win­ter)
freie.​assoziation@​psasoz.​org