| Wir möchten auf den von Thomas Barth, Ricarda Biemüller, Heiko Stubenrauch und Tobias Heinze herausgegebenen Band „Subjekte der ökologischen Verwüstung: Kritische Theorie der Klimakatastrophe“ hinweisen, der kürzlich in der Schriftenreihe des Instituts für Sozialforschung bei Campus erschienen ist (Open Access). |
| Der Sammelband identifiziert das Subjekt und die Subjekttheorie als Leerstellen in der gegenwärtigen Debatte über die Ursachen und Folgen der ökologischen Verwüstung. Das Buch plädiert dafür, die subjektiven Bedingungen der Klimakatastrophe zu analysieren, um in Zeiten umfassender Naturzerstörung sowohl die Beharrungskräfte eines destruktiven Kapitalismus als auch den Aufstieg einer veränderten Form des Autoritarismus zu verstehen. |
| Insgesamt vierzehn theoretische und empirische Beiträge widmen sich dieser Problemstellung mithilfe der für die Kritischen Theorie charakteristischen Verbindung von neomarxistischer Gesellschaftstheorie und psychoanalytischem Subjektbegriff. Sie verknüpfen den gesellschaftskritischen und interdisziplinären Anspruch der Kritischen Theorie und leisten so eine Bestimmung des Subjekts als unverzichtbaren Ansatzpunkt zur Analyse und Kritik ökologischer Verwüstung. Zugleich zeigen die Beiträge, inwiefern zentrale Begriffe der Kritischen Theorie angesichts neuer und zugespitzter Formen sozialer und ökologischer Destruktivität einer Neubestimmung bedürfen. |
| Mit Beiträgen von Thomas Barth, Ricarda Biemüller, Carl Cassegård, Jochen Gimmel, Anne Gräfe, Delaram Habibi-Kohlen, Tobias Heinze, Philip Hogh, Charlie Kaufhold, Christine Kirchhoff, Susanne Lettow, Andrea Lilge-Hartmann, Julian Niederhauser, Anna Rosa Ostern, Lucas Pohl, Jennifer Stevens, Heiko Stubenrauch und Erik Swyngedouw. |
| Das Buch ist als Open-Access-Publikation und im Print beim Campus Verlag erhältlich. |