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	<title>Matthias Monecke - gesellschaft für psychoanalytische sozialpsychologie</title>
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	<title>Matthias Monecke - gesellschaft für psychoanalytische sozialpsychologie</title>
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		<title>„Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen“ – Buchvorstellung mit Christoph Müller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Monecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 16:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[Was Nun?&#160;lädt gemeinsam mit dem&#160;AStA Uni Hannover&#160;und der&#160;Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie&#160;zur Buchvorstellung von „Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule“ ein. Gemeinsam mit dem Autor Christoph Müller wollen wir Fragen diskutieren,&#160;„wie sich die emotionalen Belastungen und potenziellen Traumatisierungen geflüchteter Schüler*innen in der Schule zeigen, wie sie sich im Erleben und ... <a title="„Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen“ – Buchvorstellung mit Christoph Müller" class="read-more" href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/paedagogisch-arbeiten-in-traumatischen-prozessen-buchvorstellung-mit-christoph-mueller/" aria-label="Mehr Informationen über „Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen“ – Buchvorstellung mit Christoph Müller">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1500" height="2667" class="wp-image-2040" style="width: 1500px;" src="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel.jpg" alt srcset="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel.jpg 1080w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel-169x300.jpg 169w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel-576x1024.jpg 576w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel-768x1365.jpg 768w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel-600x1067.jpg 600w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/Kachel-864x1536.jpg 864w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px"><em>Was Nun?</em>&nbsp;lädt gemeinsam mit dem&nbsp;<em>AStA Uni Hannover</em>&nbsp;und der&nbsp;<em>Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie</em>&nbsp;zur Buchvorstellung von „Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen. Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule“ ein. Gemeinsam mit dem Autor Christoph Müller wollen wir Fragen diskutieren,&nbsp;<em>„wie sich die emotionalen Belastungen und potenziellen Traumatisierungen geflüchteter Schüler*innen in der Schule zeigen, wie sie sich im Erleben und Handeln der Lehrkräfte widerspiegeln und welche pädagogischen Konsequenzen sich daraus ergeben.“&nbsp;</em></p>



<p><strong>Termin: Dienstag, 16. März 19:30 Uhr</strong><br>Die Veranstaltung wird per&nbsp;<strong>Zoom</strong>&nbsp;stattfinden:&nbsp;<a href="https://zoom.us/j/93947096706">https://zoom.us/j/93947096706 (Hier klicken für den Zugang zur Veranstaltung)</a></p>



<p>Das Buch ist in der Reihe&nbsp;<em>Kritische Sozialpsychologie&nbsp;</em>im Verlag „Springer VS“ erschienen. Weitere Informationen bietet der Verlag:&nbsp;<a href="https://www.springer.com/gp/book/9783658328757">Pädagogisch arbeiten in traumatischen Prozessen – Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule | Christoph Müller | Springer</a></p>



<p>Der Autor:&nbsp;<em>Dr. phil. Christoph Müller ist Sozialwissenschaftler, Sonderpädagoge und analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Ausbildung. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Hannover und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u.a. Psychoanalytische Pädagogik, Flucht und Trauma sowie qualitative Forschungsmethoden.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Save the Date: Mitgliederversammlung am 05.09.2020</title>
		<link>https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/save-the-date-mitgliederversammlung-am-05-09-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Monecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 15:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 05.09.2020 wird die Mitgliederversammlung stattfinden. Da leider auch die Vorstandsarbeit durch Covid-19 erschwert wurde, werden wir aus der ursprünglich für den Juli geplanten Sommer-MV eine Spätsommer-MV machen. Als neuer Vorstand möchten wir hierbei die Gelegenheit nutzen, unsere neuaufgenommene Arbeit vorzustellen und gemeinsam mit euch verschiedene vereinsorganisatorische Themen zu besprechen.Während wir auf der Winter-MV administrative ... <a title="Save the Date: Mitgliederversammlung am 05.09.2020" class="read-more" href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/save-the-date-mitgliederversammlung-am-05-09-2020/" aria-label="Mehr Informationen über Save the Date: Mitgliederversammlung am 05.09.2020">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 05.09.2020 wird die Mitgliederversammlung stattfinden. Da leider auch die Vorstandsarbeit durch Covid-19 erschwert wurde, werden wir aus der ursprünglich für den Juli geplanten Sommer-MV eine Spätsommer-MV machen. Als neuer Vorstand möchten wir hierbei die Gelegenheit nutzen, unsere neuaufgenommene Arbeit vorzustellen und gemeinsam mit euch verschiedene vereinsorganisatorische Themen zu besprechen.Während wir auf der Winter-MV administrative Fragen in den Mittelpunkt stellen werden (Finanzberichte etc.), soll auf der Spätsommer-MV Zeit für Diskussionen und Austausch sein.</p>



<p>Leider wird das Ganze in diesem Jahr aufgrund der geltenden Einschränkungen nur digital stattfinden können, weshalb wir die Mitgliederversammlung über Zoom organisieren werden. Dadurch entfällt zwar die gemeinsame Kaffeepause, aber immerhin ist der Reiseweg dafür nicht allzu lang.&nbsp;Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, spannende Diskussionen und vor allem darauf, Euch wiederzusehen. Da die MV für alle Vereinsmitglieder offen steht, wird der Zoom-Link über den Mitglieder-Verteiler verschickt. Dennoch möchten wir euch bitten, euch nach Möglichkeit anzumelden, damit wir die MV besser vorbereiten können.</p>



<p>Sollte es eurerseits noch Themen geben, die ihr zur Tagesordnung ergänzen möchtet, könnt ihr uns gerne über <a href="mailto:info@psasoz.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@psasoz.org</a> kontaktieren. Tagesordnungspunkte können bis zwei Wochen vorher, also bis zum 22. August eingereicht werden.</p>



<p>TOP 1 Ständiges</p>



<p>TOP 2 Beschluss der Tagesordnung</p>



<p>TOP 3 Bericht des Vorstands</p>



<p>TOP 4 Berichte und Anfragen</p>



<p>4.1 Arbeitsgruppen</p>



<p>4.2 Homepagegruppe</p>



<p>4.3 Freie Assoziation</p>



<p>TOP 5 Mitarbeit in der GfpS</p>



<p>TOP 6 Sichtbarkeit der GfpS / Öffentlichkeitsarbeit der GfpS</p>



<p>TOP 7 Sonstiges</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Das Böse ist draußen“ – Vom Gewaltverhältnis zum Normalungetüm</title>
		<link>https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/das-boese-ist-draussen-vom-gewaltverhaeltnis-zum-normalungetuem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Monecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 10:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Titel&#160;„Das Böse ist draußen“ – Vom Gewaltverhältnis zum Normalungetüm&#160;findet,&#160;wie bereits angekündigt, in diesem Jahr am 07. &#38; 08. Dezember unsere Jahrestagung im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main statt. Das Programm sieht folgendermaßen aus: Zunächst wird am Freitag die Mitgliederversammlung von 16:00 — 17:30 Uhr stattfinden, bevor um 18 Uhr ... <a title="„Das Böse ist draußen“ – Vom Gewaltverhältnis zum Normalungetüm" class="read-more" href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/das-boese-ist-draussen-vom-gewaltverhaeltnis-zum-normalungetuem/" aria-label="Mehr Informationen über „Das Böse ist draußen“ – Vom Gewaltverhältnis zum Normalungetüm">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-1388" src="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/GfPS_Gewalt_Plakat_A2_-212x300.jpg" alt width="796" height="1127" srcset="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/GfPS_Gewalt_Plakat_A2_-212x300.jpg 212w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/GfPS_Gewalt_Plakat_A2_-768x1086.jpg 768w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/GfPS_Gewalt_Plakat_A2_-724x1024.jpg 724w, https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/wp-content/uploads/GfPS_Gewalt_Plakat_A2_-600x849.jpg 600w" sizes="(max-width: 796px) 100vw, 796px">Unter dem Titel&nbsp;<em>„Das Böse ist draußen“ – Vom Gewaltverhältnis zum Normalungetüm&nbsp;</em>findet,<em>&nbsp;</em><a href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/6te-jahrestagung-der-gfps-am-07-08-dezember-2018/" target="_blank" rel="noopener">wie bereits angekündigt</a>, in diesem Jahr am 07. &amp; 08. Dezember unsere Jahrestagung im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main statt.</p>
<p>Das Programm sieht folgendermaßen aus:</p>
<p>Zunächst wird am <strong>Freitag</strong> die <strong>Mitgliederversammlung</strong> von <strong>16:00 — 17:30 Uhr</strong> stattfinden, bevor um <strong>18 Uhr</strong> mit einer <strong>Podiumsdiskussion</strong> der inhaltliche Part unserer Tagung beginnt: Es werden <strong>Teresa Koloma Beck</strong>,<strong> Micha Brumlik </strong>und <strong>Julia König</strong> zu Begriff, Phänomen, Funktion und Psychodynamik von Gewalt diskutieren.</p>
<p>Am <strong>Samstag</strong> werden wie gewohnt zwei Workshopphasen á drei Stunden stattfinden.<br>
In der <strong>ersten Phase</strong>, die von <strong>10:00 bis 13:00</strong> gehen wird, werden folgende Workshops angeboten werden:</p>
<p><strong>Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik</strong>&nbsp;(Hans-Dieter König &amp; Jan Lohl)<strong>:</strong><br>
<em>Erinnern von Gewalt und Herrschaft? Eine tiefenhermeneutische Analyse der „Neuen Wache“<br>
Ankündigungstext:<br>
</em>Die „Neue Wache“ ist „die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland […]. Sie ist allen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet“ (bunderegierung.de). Erbaut 1816–1818 in Berlin diente sie als Denkmal für die Gefallenen der Napoleonischen Kriege, ab 1931 für die des Ersten Weltkrieges. Während einer Neugestaltung als „Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus“ in der DDR-Zeit wurden in der „Neuen Wache“ die sterblichen Überreste eines unbekannten „Widerstandskämpfers und KZ-Häftlings“ (Formulierung heute: unbekannter KZ-Häftling) sowie eines unbekannten Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg beigesetzt – in der Erde aus Konzentrationslagern bzw. von Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs. 1993 wurde die Skulptur „Mutter mit totem Sohn“ von Käthe Kollwitz aufgestellt; seitdem ist die „Neue Wache“ zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik.<br>
In diesem Workshop wollen wir die „Neue Wache“ tiefenhermeneutisch analysieren sowie eine Einordnung in die politisch-kulturelle Entwicklungen diskutieren. Arbeiten werden wir mit dem Text der Gedenktafel sowie mit Fotos. Wer Gelegenheit hat, die „Neue Wache“ zu besuchen, ist eingeladen, einen Erfahrungsbericht beizusteuern.</p>
<p><strong>AG Psychoanalyse – Gesellschaft – Kultur</strong> (Emilio Modena)<strong>:</strong><br>
<em>»Von der Aggression zur Gewalt und Gegengewalt — Von der strukturellen zur offenen Gewalt und zum Krieg«<br>
Ankündigungstext:&nbsp;</em><br>
Ich werde möglichst kurz (eine halbe Stunde) meine Aggressionstheorie, die ohne Todestrieb auskommt, darstellen, um daraufhin auf die Frage zu sprechen zu kommen, wie Narzissmus zu verstehen sei. Ich weiche auch da von den Freudschen Annahmen ab. Ohne gesunden und pathologischen Narzissmus zu verstehen, ist es meiner Meinung nach unmöglich, zu erkennen, wie aus gesunder (lebensnotwendiger) Aggression Sadismus und Gewalt hervorgehen. Bei letzterer muss zwischen offener und struktureller Gewalt unterschieden werden. Was ist schon der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? (frei nach Berthold Brecht) oder: »strukturelle Gewalt ist die vermeidbare Beeinträchtigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse oder...des Lebens« (Johan Galtung). Das sind theoretische Voraussetzungen, welche die subjektive Seite der im übrigen politökonomisch begründeten Entstehung von Kriegen erläutern. Krieg ist keine der menschlichen Gesellschaft inhärente Konstante, sondern historisch in etwa seit der neolithischen Revolution entstanden.</p>
<p><strong>AG Psychoanalyse und Kritik. Transdisziplinäre Perspektiven</strong> (Nadja Meisterhans &amp; Steffen Pelzel)<strong>:</strong><br>
<em>„Psychoanalyse und Kritik. Transdisziplinäre Perspektiven“<br>
Ankündigungstext:</em><br>
Ziel des Workshops ist, psychoanalytische Ansätze mit Bezug auf ihren kritischen Gehalt zu befragen, d.h. sie insbesondere im Lichte postkolonialer und feministischer Theorieansätze hinsichtlich erkenntnistheoretischer Grundfragen zu diskutieren.<br>
Im Vordergrund steht die Frage: Was ist Kritik und wie ist sie unter Bedingungen nachmetaphysischer und/oder postmoderner Begründungserfordernisse möglich?<br>
Dabei soll nicht soll nicht zuletzt auch das Verhältnis von Theorie und Praxis diskutiert werden. Gemäß der Idee, dass gute Theorie immer praktisch ist und gute Praxis sich immer theoretisch reflektiert, soll insbesondere die Frage der Wissensproduktion machtkritisch hinterfragt werden.<br>
Exemplarisch werden wir Lacan (bzw. ausgewählte postkoloniale Ansätze, die sich darauf beziehen) und Butler (Contigent Foundations) diskutieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer Mittagspause geht es in der <strong>zweiten Phase</strong> von <strong>14:00 — 17:00 Uhr</strong> mit diesen drei Workshops weiter:</p>
<p><strong>AG Arbeit &amp; Adoleszenz:</strong></p>
<p><em>Die Jugend der Chefs. Zur Sozialisation der Gewalt<br>
Ankündigungstext:<br>
</em>Hartzfamilie, bildungsfern – das ist das verbreitete Bild von »Jugendgewalt«. Sie erscheint als Unterschichtsphänomen, unter den Tisch fallen die nur manchmal subtileren Formen der Mittel- und Oberschichten. Der Workshop befasst sich mit der adoleszenten Aneignung des Klassenhabitus und seiner Umsetzung in symbolische Gewalt anhand von doing class-Szenen aus Literatur, Film und Fernsehen.</p>
<p><strong>AG Postkoloniale Perspektiven und psychoanalytische Sozialpsychologie:</strong><br>
<em>Das „gefährliche Gewaltopfer“. Zur Kritik eines aktuellen Diskurses über Geflüchtete<br>
Ankündigungstext:<br>
</em>Dass die Sorge um Menschen sich auch mit Gewalt gegen sie verschränken kann, ist bekannt; machtvolle Prozesse der Sozialdisziplinierung und Repression lassen sich auch unter Etiketten von Therapie und Integration finden. So sorgt sich beispielsweise die deutsche Akademie der Wissenschaften, die Leopoldina, in einer aktuellen Stellungnahme einerseits um das psychische Wohl von Geflüchteten (<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2018_Stellungnahme_traumatisierte_Fluechtlinge.pdf">https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2018_Stellungnahme_traumatisierte_Fluechtlinge.pdf</a>). Sie schlägt ein Screening aller Geflüchteten und flächendeckende Kurzzeittherapien vor, um Traumatisierten schnelle Hilfe zu verschaffen.<br>
Dabei unterstellt sie jedoch andererseits die folgende Gleichung: Flüchtling = Potentiell traumatisiert = Potentiell gefährdet = Potentiell gefährlich. Der „sich nicht integrierende psychisch labile Flüchtling“ kann in der Folge als eine Gefahr für die deutsche Aufnahmegesellschaft behauptet werden. Solche Konstruktionen einer „gefährlichen Klasse der Flüchtlinge“ stellen eine Grundlagen eines einflussreichen neuen moralischen Diskurses, der auch Legitimationsvorlagen in Bezug auf neue Abschieberegelungen, Polizei- und Psychiatriegesetze liefern kann.<br>
Im Workshop wollen wir uns diesem Diskurs der „gefährlichen traumatisierten Flüchtlinge“ zuwenden und über seine Grundlagen, Folgen wie über Möglichkeiten einer differenzierteren Debatte diskutieren.</p>
<p><strong>Katharina Kärgel &amp; Christoph Rauner-Lange:</strong><br>
<em>Gewalt im Bahnhofsviertel<br>
Ankündigungstext:</em><br>
Das Frankfurter Bahnhofsviertel stellt für Angehörige des Drogen- und Prostitutionsmilieus, aber auch für Anwohner*innen, Polizist*in-nen und Besucher*innen einen exemplarischen Ort alltäglicher Gewalterfahrungen dar. Der angedachte Workshop zielt darauf ab, aus sozialpsychologisch-psychoanalytischer Perspektive die psycho-sozialen Folgen der alltäglich erlebten Gewalt in all ihren Facetten herauszuarbeiten, um zugleich für das Gefahrenpotential sowie notwendige Präventions- und Unterstützungsbedarfe aufmerksam zu machen. Dies soll auf Basis einer gemeinsamen Begehung des Bahnhofsviertels geschehen, im Rahmen derer das Bahnhofsviertel als ethnografischer Ort verstanden werden soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Eintritt am Freitag ist frei, am Samstag zahlen Nicht-Mitglieder 10€ Tagungsbeitrag (Catering zum Mittag inkl.).<br>
Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich.</strong></p>
<p>Im Vorfeld der Jahrestagung findet auch wieder ein von der GfpS organisiertes <strong>Forschungskolloquium (Donnerstag, den 06.12.2018, 10–18 Uhr&nbsp;Senatssaal im Juridicum auf dem Bockenheimer Campus der Goethe-Universität Frankfurt)&nbsp;</strong> statt. Hauptanliegen des Kolloquiums ist es, einen erkenntnisproduktiven Austausch über psychoanalytische Sozialpsychologie anhand aktueller Forschungsprojekte zu ermöglichen: Das Forschungskolloquium der GfpS stellt einen Raum dar, in dem (Nachwuchs-)Forscher_innen mit einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Orientierung ihre aktuellen Projekte vorstellen und sich gegenseitig beraten, unterstützen und austauschen können.<br>
Das Kolloquium ist offen für alle, die Interesse an aktueller Forschung sowie Lust haben, in einem Diskussionsraum zum Gelingen psychoanalytisch-sozialpsychologischer Forschung beizutragen; Vorwissen ist dafür nicht nötig. Die Teilnahme am Forschungskolloquium ist kostenfrei.<br>
Ein gesondertes Programm wird bald auf der Homepage der GfpS zu finden sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6te Jahrestagung der GfpS am 07. &#038; 08. Dezember 2018</title>
		<link>https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/6te-jahrestagung-der-gfps-am-07-08-dezember-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Monecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 10:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr wird unsere Jahrestagung wieder wie gewohnt im Dezember (am ersten Wochenende, den 07. &#38; 08.12.2018) im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main stattfinden. Thema der diesjährigen Tagung ist Gewalt. Gewalt wird von der nachbürgerlichen Gesellschaft vielfach projektiv ausgestoßen und an ihren vermeintlichen Rändern wahrgenommen. Sie erscheint als etwas ... <a title="6te Jahrestagung der GfpS am 07. &#38; 08. Dezember 2018" class="read-more" href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/6te-jahrestagung-der-gfps-am-07-08-dezember-2018/" aria-label="Mehr Informationen über 6te Jahrestagung der GfpS am 07. &#38; 08. Dezember 2018">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr wird unsere Jahrestagung wieder wie gewohnt im Dezember (am ersten Wochenende, den 07. &amp; 08.12.2018) im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main stattfinden. Thema der diesjährigen Tagung ist Gewalt.</p>
<p>Gewalt wird von der nachbürgerlichen Gesellschaft vielfach projektiv ausgestoßen und an ihren vermeintlichen Rändern wahrgenommen. Sie erscheint als etwas Böses, dass von außen kommt: als Eigenschaft sogenannter Extremist*innen etwa oder des Pöbels, der die eigenen Kinder schlägt, und sich vom gewaltfreien Konsens der Mehrheitsgesellschaft verabschiedet habe. Die durch Abgrenzung konstruierte gesellschaftliche Mitte wähnt sich auf diese Weise frei von Gewalt und rüstet gleichzeitig Polizist*innen mit Handgranaten aus oder diskutiert, wieso Flüchtende im Mittelmeer ertrinken müssen.</p>
<p>Die Gewalt allerdings, welche in den gesellschaftlichen Verhältnissen steckt, scheint sich der Wahrnehmung zu entziehen. Der Zwang zur Arbeit, die Delegation unwürdiger Produktionsverhältnisse an Menschen im sogenannten globalen Süden oder die Ausschreitungen der Exekutivkräfte gegen Demonstrationen wird vom Alltagsbewusstsein nicht als Gewalt erlebt. Sie trägt den Schein des Naturhaften, einer Ordnung, welche dem menschlichen Einfluss vermeintlich unverfügbar ist. Irritierend und erklärungsbedürftig erscheint Gewalt in dieser Perspektive dort, wo sie sich der Logik technischer Rationalität entzieht und/ oder als eruptive Gewalttat erlebbar wird – als Anschlag, als Attentat, als Terror, als Krieg.</p>
<p>In vielen Erklärungsversuchen der bürgerlichen Diskussion werden Gewalttaten dabei zum einen häufig als psychopathologische Abweichung in Absehung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ermöglichungsbedingungen individualisiert — wie jüngst in der Aufarbeitung der Verbrechen des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds. Zum anderen werden individuelle Beweggründe für Gewalttaten durch Ideologien überblendet, welcher die Täter*innen selbst sich legitimatorisch bedienen und die ihrem Hass vor allem die Richtung weist, ihn aber eben nicht bedingt. Eine Tendenz, die etwa in der Diskussion islamistischer Anschläge augenfällig ist und häufig die uneindeutige Sozialisation der Täter*innen unter den Tisch fallen lässt.</p>
<p>Es wäre falsch, die laute Gewalt der Täter*innen auf die stumme der Gesellschaft zu reduzieren, weshalb die 6. Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie das Thema Gewalt auf der Ebene der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft bearbeiten will: Wann und unter welchen sozialen, kulturellen und politischen Bedingungen schlagen Gewaltaffekte und ‑phantasien in Gewalttaten um? Welche situativen, gruppendynamischen und ideologischen Momente begünstigen den Gewaltakt? Welche Bedeutung hat das zumeist männliche Geschlecht der Täter*innen? Welche Bedeutung haben Privatheit und Öffentlichkeit für Gewalt? In welchen subtilen und offenen Formen erscheint Gewalt als Element von Beziehungen? Wann ist Gewalt normal, wann exzeptionell?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Programm wird in Kürze veröffentlicht werden. Stay tuned!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Mythos Aufklärung?« — 4te Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie</title>
		<link>https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/mythos-aufklaerung-4te-jahrestagung-der-gesellschaft-fuer-psychoanalytische-sozialpsychologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Monecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2016 17:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/?p=831</guid>

					<description><![CDATA[Der Begriff der Aufklärung hat in den vergangenen Jahrzehnten kaum mehr eine Rolle gespielt – seine Implikationen drängen aber seit kurzem wieder stärker in verschiedene gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen. Neben der Vereinnahmung durch Rechtspopulist_innen, die vermeintlich die „abendländische Tradition“ gegen Asylsuchende verteidigen wollen, finden auch zunehmend an Universitäten – vor allem im anglo-amerikanischen, aber auch im deutschsprachigen ... <a title="»Mythos Aufklärung?« — 4te Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie" class="read-more" href="https://psychoanalytischesozialpsychologie.de/mythos-aufklaerung-4te-jahrestagung-der-gesellschaft-fuer-psychoanalytische-sozialpsychologie/" aria-label="Mehr Informationen über »Mythos Aufklärung?« — 4te Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Liberation Serif';"><span>Der Begriff der Aufklärung hat in den vergangenen Jahrzehnten kaum mehr eine Rolle gespielt – seine Implikationen drängen aber seit kurzem wieder stärker in verschiedene gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen. Neben der Vereinnahmung durch Rechtspopulist_innen, die vermeintlich die „abendländische Tradition“ gegen Asylsuchende verteidigen wollen, finden auch zunehmend an Universitäten – vor allem im anglo-amerikanischen, aber auch im deutschsprachigen Raum – Debatten um die Begriffe des Universalismus bzw. Partikularismus statt: Wer heute Aufklärung, im Sinne einer vernunftgeleiteten „Entzauberung der Welt“ (Max Weber) mit universellem Anspruch, zur Maxime seines wissenschaftlichen und/oder politischen Handelns erklärt, läuft Gefahr sich den Vorwurf des Eurozentrismus einzuhandeln.</span></span></span></p>
<p align="justify"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Liberation Serif';"><span>Dass Aufklärung darüber hinaus „nicht den Triumph des richtigen Arguments über das falsche garantieren“ kann (Detlev Claussen), also nicht teleologisch in die befreite Gesellschaft führt, hat Auschwitz, hat die nationalsozialistische Barbarei in aller Deutlichkeit unter Beweis gestellt. Und auch heute wieder zeigen sich Anzeichen der antiaufklärerischen Barbarei – in Form von islamistischem und rechtsextremem Terror oder auch im demokratischeren Gewand der immer erfolgreicher werdenden Rechtspopulist_innen in Europa. Es gilt also zu klären welchen Beitrag Aufklärung heute noch im Kampf um Emanzipation leisten kann.</span></span></span></p>
<p align="justify"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Liberation Serif';"><span>Jedoch nicht nur in Bezug auf die (real)politische Bedeutung der Aufklärung, sondern auch im Hinblick auf ihr Verhältnis zur Psychoanalyse besteht Redebedarf. Denn der Forderung nach der Einsetzung des Menschen als Herrn über sich selbst steht das freudsche Diktum gegenüber, „dass das Ich nicht [einmal] Herr sei in seinem eigenen Haus“. Es stellen sich also auch Fragen nach dem Verhältnis von Inter- und Innersubjektivität, von Trieb- und Affekthaushalt zur Rationatiolität sowie von Gesellschaft und Couch. </span></span></span></p>
<p align="justify"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Liberation Serif';"><span>Es dürfte also viel zu diskutieren geben auf der 4ten Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie, welche vom 2. bis 4. Dezember 2016 in Frankfurt am Main im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim stattfinden wird.&nbsp;</span></span></span></p>
<p align="justify">
</p><p align="justify"><strong>Zeitplan</strong></p>
<p align="justify"><strong>Freitag, 02.12.2016</strong></p>
<p align="justify">14:00 Uhr: Mitgliederversammlung</p>
<p align="justify">18:00 Uhr: Pause</p>
<p align="justify">19:00 Uhr: Begrüßung</p>
<p align="justify">19:15 Uhr: Öffentliches Diskussionspodium mit Christine Kirchhoff und Ilka Quindeau</p>
<p align="justify">ca. 21:15 Uhr: Kleines Abendprogramm</p>
<p align="justify"><strong>Samstag, 03.12.2016</strong></p>
<p align="justify">10:00 Uhr: Begrüßung / kurze Rekapitulation des Vortages</p>
<p align="justify">10:30 Uhr: Workshopphase I</p>
<p align="justify">13:30 Uhr: Pause mit Mittags-Catering</p>
<p align="justify">14:30 Uhr: Workshopphase II</p>
<p align="justify">17:30 Uhr Pause</p>
<p align="justify">17:45 Uhr: Berichte aus den Workshops / Abschlussrunde</p>
<p align="justify">ca. 18:30 Uhr: Ende der Tagung</p>
<p align="justify"><strong>Sonntag, 04.12.2016</strong></p>
<p align="justify">ab 12:00 Uhr: Möglichkeit für die AGs sich noch in den Tagungs-Räumlichkeiten (Studierendenhaus) zu treffen.</p>
<p align="justify">——————————————————————————————————————————————————-</p>
<p align="justify"><strong>Über Anmeldungen an &nbsp;<a href="mailto:tagung@psasoz.org">tagung@psasoz.org</a>&nbsp;bis zum 30.11.2016 würden wir uns aus Übersichtsgründen freuen — die Teilnahme ist aber auch für Kurzentschlossene ohne vorherige Anmeldung möglich.</strong></p>
<p align="justify"><strong>Für Nachfragen zur Tagung steht das Organisationsteam ebenfalls unter <a href="mailto:tagung@psasoz.org">tagung@psasoz.org</a>&nbsp;zur Verfügung.</strong></p>
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