► Frankfurter Arbeitskreis für Tiefenhermeneutik und Sozialisationstheorie

Der Frankfurter Arbeitskreis für Tiefenhermeneutik und Sozialisationstheorie wurde in den 1980er Jahren von jungen Wissenschaftlern aus dem Arbeitszusammenhang um Alfred Lorenzer gegründet. Er hat sich in den letzten Jahren als Diskussionsgruppe konsolidiert. Die Arbeitsschwerpunkte sind:

-Psychoanalyse und Kritische Theorie
-Sozialisationstheorie
-psychoanalytische Sozialpsychologie
– szenisches Verstehen unterschiedlicher Materialsorten empirischer Sozialforschung
-tiefenhermeneutische Kulturinterpretationen
– psychoanalytische Pädagogik

Die derzeitigen Mitglieder des Arbeitskreises kommen aus verschiedenen Disziplinen und sind in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig (bzw. tätig gewesen). Gemeinsam ist ihnen die Wertschätzung von Alfred Lorenzers Reflexionen psychoanalytischer Hermeneutik und seiner Konzeption einer tiefenhermeneutischen Forschungsmethode. Der Arbeitskreis trifft sich etwa drei Mal im Jahr in Frankfurt am Main (meist im Sigmund-Freud-Institut) zu ganztägigen Arbeitstagungen. Themen und Termine werden in der Gruppe jeweils von Tagung zu Tagung abgesprochen. Meist gibt es zwei Blöcke, die jeweils von Referierenden vorbereitet worden sind. Die Aufsätze, Interpretationen oder ggf. das Material (z. B. literarischer Text, Interview-Protokoll, Film, o. ä., sofern die Gruppe als Interpretationsgruppe fungieren soll) werden den Teilnehmenden zuvor bekannt gemacht. Teilnehmen können alle, die an einer tiefenhermeneutisch operierenden kritischen Theorie des Subjekts interessiert und zu einer möglichst kontinuierlichen Mitarbeit motiviert sind. Sie sollten zudem Interesse haben, dazu wissenschaftlich zu arbeiten und gelegentlich auch einen entsprechenden Arbeitsblock selbst zu gestalten.

Kontakt: AKTiefenhermeneutik@gmx.de