► AG Psychoanalyse und Kritik. Transdisziplinäre Perspektiven

Unser Anliegen ist es, insbesondere für WissenschaftlerInnen auch jenseits der enger mit der psychoanalytischen Sozialpsychologie verwobenen Disziplinen (wie Psychoanalyse oder Soziologie), eine Plattform zum gedanklichen Austausch wie zur theoretischen Arbeit innerhalb der GfpS zu schaffen. Dabei denken wir vor allem an PolitologInnen, PhilosophInnen sowie Kultur- und SozialwissenschaftlerInnen. Im Zentrum stehen transdisziplinäre Perspektiven der psychoanalytisch inspirierten Kritik von Macht- und Herrschaftsverhältnissen, die wir sowohl auf der epistemischen wie auch ontologischen Ebene diskutieren wollen. Angesprochen sind dabei zum Beispiel Fragen der Normativität im Kontext der Postmoderne ebenso wie der Subjektivierung oder des Begehrens. Dabei wollen wir insbesondere Studierende und Wissenschaftler_innen ansprechen, die sich mit feministischen, postkolonialen und auch queertheoretischen Ansätzen befassen. Dabei diskutieren wir sowohl Klassiker-Texte der Psychoanalyse und der kritischen Theorie (von Foucault bis hin zur Frankfurter Schule) wie auch aktuelle Forschungsarbeiten und vor allem wollen wir auch die Möglichkeit bieten, eigene Arbeiten vorzustellen. Die Arbeitsgruppe kooperiert mit der Forschergruppe Queering Psychoanalysis in Wien sowie  der Society for Women in Philosophy/Austria (SWIP) und ist offen für alle Arbeiten und Ansätze, die sich gesellschaftstheoretisch und/oder ideologiekritisch verstehen.

Die AG trifft sich mehrmals im Jahr in Österreich/Linz am Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes-Kepler-Universität. 

Sie versteht sich als inhaltlich arbeitende, offene Arbeitsgemeinschaft. Interessierte können sich an Nadja Meisterhans wenden: nadja.meisterhans[at]jku.at

Wir freuen uns auf rege Teilnahme!