► AG Psychoanalyse – Gesellschaft – Kultur

Die AG Psychoanalyse – Gesellschaft – Kultur widmet sich der Behandlung gesellschaftlicher und kultureller Fragen, in der Regel mit aktuellem, gegenwartsdiagnostischen Bezug. Dabei ist eine psychoanalytische Perspektive maßgeblich, aber nicht allein bestimmend. Die Arbeit innerhalb unserer Gruppierung stützt sich in der Hauptsache auf die Kooperation von Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie.
Momentan interessiert uns die Frage nach den mit gesellschaftlichem Wandel einhergehenden Veränderungen heutiger Subjektivität, der wir, die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener methodischer und theoretischer Ansätze reflektierend, anhand von Material aus der klinischen Praxis oder aus Forschungsprojekten nachgehen wollen.

Die Arbeitsgruppe geht auf Initiativen der sozialpsychologischen Forschungsabteilung des Sigmund-Freud-Instituts zurück und führte in den letzten Jahren zusammen mit dem AK Politische Psychologie (DVPW) regelmäßige Jahrestagungen zu politisch-psychologischen Themen durch. Die Gruppe bemüht sich, die Präsenz von Psychoanalyse und psychoanalytischer Sozialpsychologie an deutschsprachigen Universitäten in Lehre, Forschung und Förderung studentischer Arbeiten zu stärken.
Zurzeit besteht sie aus Markus Brunner, Hans-Joachim Busch, Angelika Ebrecht-Laermann, Rolf Haubl, Robert Heim, Emilio Modena, Hans-Dieter König, Julia König, Jan Lohl, Johann August Schülein und Hans-Jürgen Wirth und umfasst damit klinische Psychoanalytiker_innen und Gruppenanalytiker_innen, Soziolog_innen, Sozialpsycholog_innen und Kulturwissenschaftler_innen. Als geschlossene Gruppe trifft sie sich ein- bis zweimal jährlich in Frankfurt a.M.

Kontakt: Hans-Joachim Busch (busch@soz.uni-frankfurt.de)